Das Team | Bernd Kronowetter
Die prägendsten "Entwicklungsphasen" und Wendepunkte meines bisherigen Lebensweges:
Persönlich gesagt:( Das Geschenk der Entwicklung)
15 Jahre hauptberuflich auf der Bühne zu stehen, war für mich eine Erfahrung, die ich nicht nur lichtvoll und glänzend erlebt habe, sondern die mich sowohl auf meinem künstlerischen, wie auch dadurch beeinflussten privatem Lebensweg immer wieder gefordert hat.
Mich selbst zu erfahren unter einem oftmals extremen Leistungsdruck, mit dem ich teils von aussen, großteils aber aus heutiger Sicht auch aus mir selbst heraus konfrontiert war, machte für mich eine tiefere Auseinandersetzung mit meiner inneren Entwicklung notwendig. Auf diesem Wege wurde für mich immer sichtbarer, wie wichtig diese Auseinandersetzung mit sich selbst und seinem Lebensweg ist, wie wichtig und hilfreich der Blick „nach innen“ werden kann, gerade dann, wenn die Leistungserwartung an mich nicht zuletzt auch berufsbedingt einen immer grösser werdenden Druck erzeugt.
Ich beobachte, daß es immer mehr Menschen in unserer schnellen Zeit und unserem Wirtschaftssystem ähnlich ergeht und es wurde mir immer mehr ein Anliegen , mich damit zu beschäftigen.
9 Jahre in einer Gruppe, wie Mainstreet zu arbeiten, die sowohl als ganzes „Team“nach aussen hohe Ansprüche zu erfüllen hatte, in der aber auch intern jeder einzelne sich selbst gegenüber, sowie im Zusammenspiel mit den anderen Verantwortung übernehmen mußte, war ein wertvoller Lernprozess für mich:
MUSIK UND SELBSTENTWICKLUNG
In der Musik, im Zusammenspiel mehrerer Musiker und ganz speziell im mehrstimmigen Gesang, in dem man sozusagen selbst in seiner Ganzheit Instrument ist, wird sehr schnell sichtbar und hörbar, ob jeder einzelne sowohl bei sich, als auch in einer Aufmerksamkeit den Kollegen gegenüber ist.
Den eigenen Ton behalten, auf sich selbst hören und trotzdem gleichzeitig dem/den anderen zuzuhören, ihn/sie wahrnehmen zu können, ist Grundvoraussetzung für Wohlklang und Stimmigkeit. Mir wurde immer klarer, daß das ein Grundprinzip für das Gelingen von Beziehungen auf allen Ebenen unseres Lebens ist – privat wie beruflich - und wie sehr sich das im Musizieren und Singen spiegelt. Auch in der Einzelarbeit mit (vorallem erwachsenen) Gesangsschülern hat sich das bestätigt, die mir immer wieder erstaunt versichern, daß sich ihre Blockaden im Singen exakt mit denen decken, die sie auch in ihrem Alltag immer wieder wirksam sind. Musik und Singen kann also durchaus ein Weg zur Selbsterfahrung – Selbstwahrnehmung und damit ein unterstützendes Medium zur Selbstentwicklung sein, zumal Musik seit Jahrtausenden ein Grundbedürfnis und eine Kraftquelle für den Menschen darstellt.
Aus der dankenswerten (wohl nicht zufälligen) Begegnung mit Wolfgang Döring und Ilse Döring entstand dann der Impuls, ihre Profession als Unternehmensberater/Psychotherapeuten mit der meinen als Sänger und Komponist zusammenfließen zu lassen, um die Potenziale unserer so verschieden scheinender „Welten“, die sich jedoch so gut gegenseitig nähren, zu vereinen.
Unser Ziel ist es, mit unserem jeweilig gesammelten Erfahrungen und Know-how Menschen, die auf der Suche nach Möglichkeiten zur Selbstentwicklung sind, Unterstützung anzubieten.
So entstand der Begriff AudioWorkbook® und damit auch Eptaphon®. Es ist eine schöne Herausforderung, Inhalte durch Komposition von darauf abgestimmter Musik zu unterstützen und zu vertiefen.
Durch die Verbindung und Zusammenarbeit von Eptaphon mit Christian Pörner (Tontechnik), mit dem ich einen Großteil meines Weges mit Mainstreet geteilt habe, haben sich schließlich die Möglichkeiten noch beträchtlich erweitert:
Seit dem Bestehen von Musikdesign (Tonstudio mit dem Schwerpunkt Vokalmusik sowie Verbindung Sprache/ Musik) und dem neuen, bisher sehr erfolgreichen VocalEASEy-Workshop ist es uns möglich geworden, all die Möglichkeiten die sie auf der Startseite im Überblick erfassen können, unter einem professionellen Dach anbieten zu können.
Das erfüllt mich mit Dankbarkeit und Freude und eines ist im Rahmen von Eptaphon in all unseren spannenden Produktionen schon deutlich spürbar: Den eigenen Ton zu finden ergibt noch keinen Akkord. Erst im Zusammenspiel mit Tönen anderer entsteht ein schöner Akkord, in dem wieder neue Obertöne wie von selbst entstehen und daraus wird dann ein Wohlklang.
Das Ganze ist wohl doch mehr, als die Summe seiner Einzelteile…



